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Implantatzentrum Berlin

Knochenaufbau

Der Knochenaufbau (Augmentation)

Bei Patienten mit einem geringem Knochenangebot haben wir die Möglichkeit mit künstlichem oder eigenem Knochenmaterial eine neue Knochensubstanz aufzubauen.

So können wir oft verloren gegangenes Knochenvolumen wieder herstellen. Dies ist besonders beim Setzen von Implantaten wichtig.

Für Knochenaufbauten gibt es verschiedene Verfahren.

Wir Oralchirurgen unterscheidet zwischen gleichzeitiger und vorausgehender Augmentation.

Bei relativ kleinen Knochendefekten kommt die gleichzeitige Implantation und Augmentation zur Anwendung. Hier erfolgt der Aufbau meist mit künstlichem Knochenersatzmaterial, welches innerhalb von sechs bis zwölf Monaten von eigenem Knochen durchwachsen wird. Bei der Verwendung von Knochenersatzmaterial ist die Entnahme von Eigenknochen überflüssig. Es ensteht kein zweites Wundgebiet.

Oralchirurgie

Bei größeren Knochendefekten...

Bei größeren Knochendefekten ist eine vorausgehende Augmentation nötig. Dann benötigen wir körpereigene Knochen. Dieser wird bevorzugt im Retromolarraum (hinter dem letzten Zahn im Unterkiefer) oder in der Kinn-Region entnommen. Nur bei sehr großen Knochendefekten ist eine Knochenentnahme außerhalb des Mundes erforderlich. Eine Knochenentnahme wird in diesem Fall meist in der Beckenkamm-Region erfolgen.

Bei einer vorausgehenden Augmentation kann das Implantat leider erst ca. sechs Monate später eingesetzt werden, denn der Aufbau muss zuerst mit dem Kieferknochen zusammenwachsen. Wie Sie sicherlich aus der obigen Beschreibung schon entnehmen können, ist der Nachteile bei einer vorausgehender Augmentation die erhöhte Anzahl an operativen Eingriffen. Zum Zweiten entsteht durch die Entnahmestelle ein zweites Wundgebiet.